Die moderne Technik des echo-screen TDA prädestiniert das Gerät für den Einsatz auf der Neugeborenenstation. Hierbei hat sich besonders der Zeitraum zwischen dem zweiten und dem dritten Lebenstag als idealer Untersuchungszeitpunkt erwiesen. Das echo-screen TDA kombiniert Zuverlässigkeit mit Innovation. Durch den konsequenten Einsatz der Signalstatistik lässt sich die Sensitivität der Methode besonders genau definieren. Die Rate von falsch-positiven Ergebnissen wird beim echo-screen TDA wie auch bei den anderen Geräten auf unter 0,1% reduziert! Die Effektivität der Messung wird beim echo-screen TDA durch die Verwendung von "Artefaktklassen" deutlich erhöht.

 

echo-screen Sonde

Die echo-screen Sonde ist äußerst robust und damit optimal auf den Einsatz auf einer Neugeborenenstation abgestimmt. Die Sondenspitze kann z.B. leicht mit wenigen Handgriffen gewechselt werden und in einem speziellen Reinigungsbecher, der auch zur Reinigung genutzt werden kann aufbewahrt werden. Daher bietet es sich auch gerade auf einer Neugeborenenstation an mit mehreren Sondenspitzen zu arbeiten, da für jedes Baby eine saubere Sondenspitze verwendet werden kann. Benutzte Sondenspitzen können wieder gereinigt werden, sodass beim nächsten Einsatz wieder ein kompletter Satz Sondenspitzen zur Verfügung steht. In der Sondenspitze ist zusätzlich ein ebenfalls austauschbarer Filter platziert, der evtl. eindringendes Cerumen sicher auffängt. Damit ist die Sonde mit seinen Schallwandlern einerseits ausreichend vor Verunreinigungen geschützt und andererseits ist eine ausreichende Hygiene sichergestellt, falls für jedes Baby eine neue Sondenspitze verwendet wird.

 

Video TEOAE

Nach der Kalibrierungsphase, in der der Sondenton auf das Gehörgangsvolumen angepasst wird, startet die Messung automatisch. Im Anschluss sieht man das Ergebnis, in diesem Fall "PASS" und damit unauffällig. In der ersten Zeile steht nochmals das Messergebnis. In der zweiten Zeile wird die Zeitdauer der Messung als Balkengrafik angezeigt. In der dritten Zeile ist die Wahrscheinlichkeit der TEOAE aufgetragen. In der nächsten Zeile wird die Messqualität dargestellt. Bei dieser Messung traten 0% Artefakte auf und der Sondensitz war während der Messung zu 100% stabil. Die Grafik zeigt die signalstatische Antwort des Innenohres.

Video DPOAE

Nach der Kalibrierungsphase, in der der Sondenton auf das Gehörgangsvolumen angepasst wird, startet die Messung automatisch. Es werden die einzelnen Frequenzpaare gemessen. Jede Einzelmessung wird mittels der Signalstatistik automatisch bewertet. Im Anschluss sieht man das Ergebnis, in diesem Fall "PASS" und damit unaufällig. In der ersten Zeile steht nochmals das Messergebnis. In der zweiten Zeile wird der Sondentonpegel des zweiten Primärtones angezeigt (L2=50dB SPL). In den Zeilen darunter werden die Teilergebnisse der Einzelmessungen angezeigt.

Video AABR

Nach der Kalibrierungsphase, in der der Sondenton auf das Gehörgangsvolumen angepasst wird, startet ein Elektrodentest. Es wird der Elektrodenwiderstand in Ohm und eine Bewertung der Elektrodengüte angezeigt. Die Messung startet automatisch. Im Anschluss sieht man das Ergebnis, in diesem Fall "PASS" und damit unaufällig. In der ersten Zeile steht nochmals das Messergebnis. In der zweiten Zeile wird die Zeitdauer der Messung als Balkengrafik angezeigt. In der dritten Zeile ist die Wahrscheinlichkeit der AABR aufgetragen. In der nächsten Zeile wird die EEG Aktivität während der Messung angezeigt. Die Grafik darunter zeigt die signalstatische Antwort des Hirnstammes an. Zusätzlich werden die Elektrodenübergangwiderstände und der Sondentonpegel angezeigt.

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